Mal wieder auf dem Rad

Seid meinem letzten Eintrag ist eine Weile vergangen. Ich habe mich weiter aktiviert. Dazu kam der normale Familienalltag: Am Donnerstag und Freitag musste ich meinen 7jährigen Sohn zur Schule bringen. Das war eine kleine Übung, wie das morgens so im Berufsverkehr ist. Im Augenblick fühlte sich das dann doch sehr nach Anstrengung an.

Am Wochenende hatte ich Besuch von zwei langjährigen, sehr guten Freunden. Das hat mir gut getan, denn sie haben mich ermuntert nach vorne zu blicken. Ich muss insbesondere lernen, wie ich in Zukunft zwischenmenschlichen Stress nicht mehr zu sehr an mich heranlasse. Menschen kann man nicht ändern, aber wohl die Umstände, in denen man ihnen begegnen muss.

Am Donnerstag, 29. Juni darf ich endlich in die Reha. Es geht in die Median-Klink nach Grünheide. Ich hoffe, dass ich dort lerne besser mit meinen Taubheitsgefühlen und meinen kognitiven Einschränkungen umzugehen.

Heute nachmittag habe ich mich dann mal wieder auf das Fahrrad getraut: Ein kurzer Weg, abseits der Straße zu unserem nächsten Einkaufszentrum. Es ging leichter als ich dachte. Es war zwar auch ein sehr komisches Gefühl mit einem tauben Fuß zu treten, aber ich bin langsam und sicher gut hin- und hergekommen.

Also insgesamt gibt es eine Menge Fortschritte.

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