Der Marathon-Tag

Heute war der Tag der Heimkehr. Ich bin glücklich wieder zuhause angekommen. Müde, aber glücklich. Es war ein Marathon-Tag gewesen:

Ich wurde pünktlich um 9.30 Uhr entlassen. Mein Schwiegervater hat mich vom Krankenhaus abgeholt und zum Bahnhof gebracht. Die Autofahrt verursachte bei mir einen leichten Schwindelanfall, denn ich merkte plötzlich, dass ich in näherer Zeit gar nicht selber werde Autofahren können. Man muss sich beim Fahren auf so viele Dinge gleichzeitig konzentrieren. Das kann ich gerade noch nicht. Ich kann mich gerade nur auf eine Sache konzentrieren, und das bin sich selbst, wie ich voran komme.

Außerdem fühle ich mich heute wie hinter einer Nebelwand. Ich weiß, dass ich nach Hause fahren muss und bin auch klar, was jetzt ansteht und was ich tun muss. Aber es läuft alles automatisch ab, gleichzeitig fühle ich mich wie in einem Bild von Dali. Irgendwie surreal. Manches verschwimmt.

Im Bahnhof schleppte ich mich dann zum Zeitungskiosk und dann zum Gleis. Die Menschen um mich, die alle gleichzeitig reden, alle in Hektik. Mir wurde es etwas zu viel. Hauptsache ich verpasse nicht den Zug, kann gut einsteigen und meinen Sitzplatz erreichen.

Die Bahnfahrt war angenehm und in Berlin wurde ich nett empfangen.  Erschöpft bin ich zuhause angekommen und freue mich meine Familie wieder um mich zu haben. Das sind die Menschen, für die es sich lohnt wieder auf die Beine zu kommen. Ich bin dankbar, dass es diese Menschen gibt.

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